Ausbildung

Die Ausbildung zum Eurythmisten

erfolgt in einer vier Jahre umfassenden ganztägigen Ausbildung. Sie wird abgeschlossen mit einem Diplom, das von der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum in Dornach, Schweiz, anerkannt ist. Dieses Diplom eröffnet die Möglichkeit zur Fachausbildung in der Pädagogik (Eurythmielehrer an einer Waldorfschule), der Therapie (Heileurythmist) oder der Kunst (Bühneneurythmist). Wesentliche Grundlagen, sowohl für Pädagogik als auch für die Therapie, werden in Epochen und Seminaren schon in der vierjährigen Grundausbildung vermittelt.

Was für eine Ausbildung wird angeboten?

Während der gesamten Ausbildungszeit wird neben den Fächern „Laut-Eurythmie“ und „Ton-Eurythmie“ Fachunterricht in Sprachgestaltung (Rezitationskunst), Metrik und Poetik, Gesang, Musiktheorie und Anthroposophie erteilt. Eine Palette an weiteren Fächern ist verteilt auf die vier Ausbildungsjahre: Literaturgeschichte, Goetheanismus, Ästhetik, Malen, Formenzeichnen, Anatomie, Allgemeine Menschenkunde u.a.

Studienbeginn ist jeweils am 29. September. Die Unterrichtszeiten sind montags bis freitags 08.30 bis 17.00 Uhr, der Mittwochnachmittag ist unterrichtsfrei.
Das Studienjahr ist in Trimester unterteilt, die jeweils mit einer künstlerischen Aufführung auf der schuleigenen Bühne abgeschlossen werden.

Im Folgenden können Sie Näheres über die Studieninhalte, die Bewerbung und das Eurythmie-Diplom erfahren und die wichtigsten Informationen als PDF-Dateien downloaden.

Was sind die Besonderheiten der Eurythmieschule Berlin?

Zu Beginn unseres künstlerischen Studiums liegt neben der Laut- und Ton-Eurythmie ein besonderer Schwerpunkt in der gründlichen Erarbeitung der Stabübungen, pädagogischen Übungen und den sogenannten geometrischen Auftakten. Gelerntes soll jederzeit abrufbares Können werden und bei der sich verändernden Konstitution des Eurythmie-Studenten selbst seine Wirksamkeit entfalten. Geschicklichkeit und Durchlässigkeit, Körper- und Raumbeherrschung werden so grundlegend erübt.

Großer Wert wird auf die Erarbeitung von „Sonderthemen“ gelegt: Fremdsprachen-Eurythmie, Darstellung von Elementarwesen, Luzifer-Ahriman, Seelenkräfte, Texte aus alten Kulturepochen. Sie sollen nicht nur seminaristisch kennengelernt, sondern aufführungsreif beherrscht werden. Diese „Sonderthemen“ bergen einen reichen Schatz an Anregungen, die eine wertvolle und sichere Hilfe für die spätere Berufstätigkeit sind.
Die englische Fremdsprachen-Eurythmie ist Pflichtteil im Diplom-Programm.

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