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Weihnachten 2010: "Das Traumlied des Olaf Åsteson"

Diese außergewöhnliche norwegische Volksdichtung schildert die Einweihung des Olaf Åsteson in der Zeit der zwölf heiligen Nächte, seine „Wanderung“ durch den Tierkreis, seine furchterregenden und seine erhebenden Erlebnisse. Durch eine Norwegische Dichterin wurde Rudolf Steiner auf diese Dichtung aufmerksam gemacht. An Hand einer Wort-zu-Wort-Übersetzung dichtete er das Lied in deutscher Sprache nach und schuf schließlich auch Eurythmieformen dazu. Es lag ihm viel daran, dass dieses Traumlied über Norwegen hinaus bekannt wird als Zeugnis einer frühchristlichen Einweihung.

Das Traumlied wird mit der Musik von Jan Stuten aufgeführt.

 

März 2011: Rudolf Steiner zum 150. Geburtstag

Ein Programm das mit Steiners eigenen Texten sein Anknüpfen an Goethe, seinen Werdegang und sein Fortwirken zum künstlerischen Erlebnis machen soll. Musik von verschiedenen Komponisten.

 

Über die Bühnengruppe

Die Eurythmie als Bühnenkunst bekannt zu machen und den Ausbildern der Eurythmieschule und ausgebildeten Eurythmisten für die eigene künstlerische Arbeit und Weiterentwicklung ein Forum zu geben, ist die Aufgabe dieser Bühnengruppe. Sie besteht derzeit aus einem Stamm von sechs Eurythmisten, eine Gruppe welche sich durch Beizug von Gästen je nach Aufführung vergrössert. Programme, die inhaltlich auf die Festeszeiten des Jahreslaufes eingehen (Weihnachten - Ostern - Johanni - Michaeli - Totensonntag) und Märchenaufführungen bilden den Hauptinhalt der Arbeit. Sie knüpft darin an die jahrelange Arbeit an, die seit der Begründung der ersten Berliner Eurythmieschule geleistet wurde.

Auch aus der damaligen Zeit wird insbesondere von eindrücklichen Märchenaufführungen berichtet. Nach der Verbotszeit musste Helene Reisinger diese Arbeit völlig neu aufbauen und führte sie auf eine Höhe, welche als ein Glanzpunkt in der Geschichte der Eurythmie gelten kann. Die Darstellung zeitgenössischer Dichtung und Musik war ihr ein zentrales Anliegen. Ein weithin beachteter Wurf gelang ihr mit den Eumeniden aus der Orestie von Aischylos. Mit einer ausdrucksstarken, dramatischen Inszenierung begründete sie den Ruf der Berliner Eurythmie-Bühnengruppe. In einem weiten Umkreis wurden von diesem Ensemble Gastspielreisen unternommen.